Herzlich Willkommen in unserem wunderschönen Frankreich! Vielle tolle Charaktere gesucht und noch frei! Werdet ein Teil von Petite Ville!

#1

Rezeption

in Pension 14.01.2018 15:45
von Mael Rivier • 5.802 Beiträge
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#2

RE: Rezeption

in Pension 21.01.2018 18:23
von Enzo Martinez • 1.193 Beiträge

Was genau geht wohl in meinem fucking Hirn vor ? Ob ich irre geworden bin frage ich mich bereits seid geraumer Zeit. In Wahrheit begann es genau in jenem Moment in meinem Kopf zu spuken ..als die Hinterräder meines Citroën C6 den Stadtrand von Chartres passierten . Jup ! Kein Zweifel ich bin tatsächlich bis hier her gefahren...in das petite ville Dorf ^^....wobei ich bis vor kurzen noch nicht einmal wusste das es dieses Kaff überhaupt gibt ! Und was genau suche ich hier ? Gute Frage ...meine Augen scannen den Marktplatz...auf dem sich eindeutig wenige Leute tummeln..um genau zu sein diskutiert gerade ein Pärchen am Fleischstand und feilscht gewiss um den letzten Hühnchenschenkel.... was ich zwar registriere .....mich aber nicht mehr als einem kurzen Moment fesselt. Wieder einmal entschlüpft mir ein leises Zischen ...etwas genervt und dennoch...ich muss zugeben...irgend etwas sagt mir das sie hier ist...genau in diesem Ort. Vielleicht ist es eine göttliche Eingebung...vielleicht liegt es an der örtlichen Softeismaschine die gerade meinen Blickfang streift und mir das Wasser im Munde zusammen laufen lässt. Allerdings nicht ...weil ich so unglaublich Bock auf diese gequirlte Milcheissache auf Dauerkühlung habe..nein!!!!..ein völlig anderes Bild schiebt sich gerade vor meine Synapsen. ROTER KIRSCHMUND....fucking geile Blaselippen.....ERDBEEREIS.....schwarzes Haar.
"ma chérie...wo bist du???...bist du hier in diesem fucking petite ville Dorf ???"
Weiter fahren bringt mich gerade nicht wirklich weiter...ich muss nachdenken...am besten ich suche mir ein geeignetes Hotel...falls es so etwas in diesem Nest gibt ! Klein und fein....und stinknormal....genau das ist es doch . Genau hier wo einem niemand vermutet würde sie doch hin wollen. Und hatte sie nicht irgend wann einmal diesen Ort erwähnt ?? Ich bin mir fast sicher das die kleine Glocke in meinem Hinterstübchen nur deshalb läutet....weil es da etwas zu läuten gibt.
Quietschend kommt mein schwarzer Citroën C6 genau vor dem Eingang der kleinen Pension zum stehen und für heute ziehe ich den Schlüssel und nicke dem Dicken an der Rezeption zu. Kleiner feister Fettsack mit Majonaisereste um die Mundwinkel! Ich lasse mich überraschen und ignoriere gekonnt die Majo..... wobei ich nicht verhindern kann...das mein Schwanz an ganz andere Dinge als an Majo um die Mundwinkel denkt....doch wo bleibt der Spaß ??? Für heute wohl unterhalb des Siedepunktes...doch morgen ist ein neuer Tag. Wie jedes mal.....nouveau jour ... nouvelle chance !


gt. Zimmer von Enzo Martinez


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#3

RE: Rezeption

in Pension 21.01.2018 19:49
von Amelia Bonnet • 830 Beiträge

Warum es mich ausgerechnet am heutigen Tage und am heutigen Abend hier in die Pension verschlug, wusste ich meinen besten Willen nicht, doch wollte ich nicht immer nur Mael zu Lasten fallen, nein, im Gegenteil, ich wollte mir einen Job suchen und so machte ich mich auf den Weg in die Pension. Vielleicht würde ich sogar einen neuen Job hier finden, versuchen konnte man es ja nun wirklich mal. Mehr als das sie niemanden brauchten, konnte ja nicht passieren und so sah ich mich ein wenig um, ehe ich einen Mann hinter der Rezeption erkannte und diesen einfach mal ansprach. "Guten Tag, suchen Sie vielleicht eine Aushilfe oder können Sie etwas Hilfe in der Pension brauchen?" erkundigte ich mich freundlich und schenkte ihm ein Lächeln. Denn ordentlich gekleidet war ich auf jeden Fall mt meiner weißen Bluse und meinen schwarzen Rock, sowie meinem schwarzen Bolero, welches über meine Arme gezogen war. Hinzukommt, dass ich meine Haare ordentlich gelockt habe und dezent geschminkt bin, sodass es auch als Vorstellungsoutfit herüber kommen könnte. Abwartend sah ich zu dem Mann, welcher noch immer hinter dem Tresen stand und sich entschuldigte, da er ersteinmal mit dem Chef Rücksprache halten wollte. Ich bedanke mich schon einmal und nahm auf einem der Cocktailsessel am Fahrstuhl Platz und wartete geduldig, bis der Mann wieder auftauchen würde. Einige Minuten wartete ich bereits, doch noch keine Spur von dem Herren und so zückte ich mein Handy und sah ein wenig in meine Nachrichten. Zum Glück hatte ein gewisser Her, namens @Enzo Martinez meine neue Nummer noch nicht herausgefunden gehabt, weshalb ich doch beruhigt das Handy wieder bei Seite legte und meinen Blick auf den Tresen wandte, wo sich langsam wieder etwas zu tun schien.


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#4

RE: Rezeption

in Pension 21.01.2018 20:49
von Enzo Martinez • 1.193 Beiträge

cf. Zimmer von Enzo Martinez

Die letzte Treppenstufe habe ich fast übersehen.....aber nur weil ein dunkler Haarschopf in mein Sichtfeld gleitet und mich an nur eine denken lässt. Und klar nicht nur ich denke an sie... wenn man überhaupt noch behaupten kann das Denken in dem Falle zutrifft...wenn einem das Blut durch die Bahn hinunter schießt und ausgerechnet den Teil auffüllt der jetzt der Überflüssigste überhaupt ist . Hallo! An EINER REZEPTION ! zugegeben ...Sex hatte ich schon an fast allen möglichen und unmöglichen Orten....eine Rezeption wäre da nicht die schlechteste Option. Doch zunächst .... heißt es die Angelegenheit aufklären..... Zufälle soll es ja geben^^ . Genau aus diesem Grund schleiche ich mich leise von hinten an und ich muss zugeben...ihr Duft erreicht mich und trifft mich unvermittelt.Genau das ist es...der Kick nach dem der Junkie sucht...und nie findet ! Ich habe keine verfickte Ahnung was genau ich in diesem Moment machen soll...zumal egal was es auch sein wird...gewiss die falschen Entscheidung ist. Ich hab wohl nicht ganz bedacht was ich tun werde ...wenn ich sie finde .
"ma chérie ? "
Zugegeben...das klingt jetzt etwas spärlich und war auch nicht als Frage gedacht...mein Hirn muss eindeutig etwas abbekommen haben....doch scheinbar muss mein Greifreflex noch bestens funktionieren...denn meine Hand klammert sich bereits um ihren Oberarm. Entkommen ist wohl nun keine Option mehr für sie .
"habe ich dich...das ging ja schneller als gedacht ma chérie Amy...was hast du dir gedacht ?"
Die Frage ist ernst gemeint und genau so ernst bohrt sich auch mein unbarmherziger Blick in ihre braunen Augen...Augen die mich sogleich wieder an heiße Schokolade erinnern...ja genau die...welche ich ihr oft ....sehr oft....nach den holy fucking geilsten Sex aller Zeiten eigenhändig gekocht habe....wenn sie geleeartig über der Couchlehne hing....oder wie ein Zitteraal mit Schnappatmung im Bett erwachte. Sex mit ihr war immer etwas besonderes gewesen....das wird mir gerade klar...warum genau hatte ich das nie gemerkt. Und vor allem ...warum weiß ich es jetzt ??? Verwirrende Gedanken die ich mit einem leisen knurrenden Kopfschütteln von mir schiebe und stattdessen meinen Griff um ihren Arm verstärke.
"nun rede mit mir !"



@Amelia Bonnet


zuletzt bearbeitet 21.01.2018 20:53 | nach oben springen

#5

RE: Rezeption

in Pension 21.01.2018 20:59
von Amelia Bonnet • 830 Beiträge

Noch immer wartete ich auf den Mann von der Rezeption, doch während mein Blick auf der Rezeption lag, wo hoffentlich bald der Mann wieder auftauchen würde, spürte ich, wie sich jemand von hinten an mich näherte und ein blitzartiger Schauer überkommt meinen Körper, als ich die Stimme wahrnehmen konnte, die zu mir sprach und ich musste gestehen, ich mochte mich gar nicht nach hinten wenden und das brauchte ich wohl auch nicht. Denn diese Stimme erkannte ich unter tausenden und Angst durchflutete mich darauf hin, denn warum, warum musste er mich ausgerechnet hier finden?! Warum hat er den Weg hier her gefunden?! Ich wusste nicht, was ich mich alles fragen sollte, doch irgendwie musste ich ihm eine Antwort geben, doch statt ich ihm diese geben konnte, fühlte ich, wie er bereits nach meinem Arm griff und diesen Fest zu hielt. Daher erhob ich mich und sah ihn an. "Ich bin nicht mehr dein Chérie und werde es auch nie mehr sein!" fügte ich mit an und sah ihn ernst an, als er wieder das Wort an mich wandte und so ergriff ich nochmals das Wort und sprach zu ihm. "Was ich mir gedacht habe? Ich möchte nicht mehr das Leben leben, was du mir vorschreibst, was du für mich entschieden hast. Ich möchte frei sein und ich möchte endlich meine eigenen Entscheidungen treffen können." kam es zornig über meine Lippen, während mein Blick sich in den seinen bohrte, denn ich wollte das nicht und ich wollte ihn nicht mehr sehen, geschweige denn seine Nähe spüren. "Ich rede mit dir, aber ich will nicht mehr für dich arbeiten und eigentlich dachte ich, du hast genug Stuten im Stall, da brauchst du mich nicht mehr." kam es weiterhin aus meinem Munde, während ich versuchte mit meinen Fingernägeln seinen Griff zu lösen. "Und Hör auf mich so fest zu packen, ich bin kein Gegenstand." versuchte ich mich weiter zur Wehr zu setzen und sah ihn mit teuflich funkelnden Augen an, während ich auf seine Reaktion wartete.

@Enzo Martinez


zuletzt bearbeitet 21.01.2018 21:00 | nach oben springen

#6

RE: Rezeption

in Pension 22.01.2018 21:21
von Enzo Martinez • 1.193 Beiträge

"ohhh ma chérie ...du wirst es immer sein !"
Zuckersüße Worte die irgendwie über meine Lippen nicht wirklich so klingen....zumindest erkenne ich das am Ausdruck in ihren Schokoaugen. Schwingt da etwa eine Spur von Angst zwischen ihren Worten mit ? Kurz gleitet meine Zunge über meine Unterlippe und mein Blick huscht hinüber zur Rezeption...der Kerl ist weg...warum auch immer. Sie und ich...wir sind allein. Schön ! Gut ! Sie hingegen spricht weiter und was sie da gerade sagt ...es gefällt mir nicht. Wie könnte es auch. Aber hatte ich etwas anderes angenommen ? Ganz gewiss nicht...sonst wäre wir jetzt nicht hier...in dieser Situation.Milde lächelnd senke ich meinen Kopf und rücke ihr auf die Pelle...dabei berühren meie lippen fast ihren Hals.
"ma chérie Amy...darf ich dich daran erinnern das es eine Zeit gab...da wusstest du nicht was gut für dich war....und war ich es nicht gewesen...der dich am Leben erhalten hat ???....gerettet hat ???"
Das letzte Wort hängt in der Luft und schwingt zwischen uns..lässt ihre gelockten Haarspitzen vibrieren...lässt mir ihrer Haut so nahe sein...das ich nur meine Zunge ausstrecken bräuchte um sie zu schmecken. Und ich weiß verdammt gut wie sie schmeckt. Fucking gut! Jeder einzige Zentimeter ihrer Haut schmeckt köstlich das mir fast das Wasser im Munde läuft. Ruckartig richte ich mich wieder auf und nicke ihr zu...okay !
"gut ...reden wir ....ma chérie Amy....sag mir...was machst du hier ? "
Meine Augen senken sich auf meine Hand...welche noch immer um ihren Arm gewickelt ist...als würde sie verdammt noch mal dort hin gehören. und sie gehört verdammt noch mal dort hin....dort und an noch ganz anderen Stellen....bei ihr. Sie gehört mir...doch wäre ich ein verdammter Narr wenn ich ihr das jetzt so unverblümt sagen würde.....ich bin ja nicht dumm. Meine Finger lösen sich unfreiwillig von ihrem Arm und schnell setze ich mich neben sie. Smalltalk ist nun wirklich nicht mein Stil...und das weiß sie. Schließlich kennt sie mich nicht erst seid gestern....doch das ich nun hier sitze und es versuche sollte sie mir hoch anrechnen...irgendwie^^.
"dann bitte.....sprich dich ruhig aus....was willst du hier ??...in diesem verfickten petite Ort?...dieser Pension?....warum hast du nicht mit mir geredet?...musstet du gleich abhauen ?....wo wohnst du....bei wem ?...wie heißt der Kerl ?"
Die Annahme das es ein Typ ist.....kommt mir instinktiv....und argwöhnisch zieht sich meine Stirn in Falten . Will ich jetzt wirklich das hören ...was ich ganz sicher gleich zu hören bekomme ???


@Amelia Bonnet


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#7

RE: Rezeption

in Pension 23.01.2018 09:26
von Amelia Bonnet • 830 Beiträge

"Nein, das werde ich nicht." kam es über meine Lippen und mein Blick ruhte auf dem seinen, denn ich will ganz sicher nicht mehr die seine sein, denn diese Zeit meines Lebens ist vorbei und das sollte dieser Kerl endlich verstehen, ich wollte mein eigenes Leben, mein eigenen Weg bestimmen und er rückt mir viel zu nah, dessen war ich mir ebenso bewusst. Denn es war ein unangenehmes Gefühl, welches mir über den Körper huscht und so erklang seine Stimme und ich sah ihn zornig an. "Gerettet? Hörst du dir eigentlich mal selber zu? Du hast mich in den Abgrund gezogen, statt mir zu helfen und ich brauchte deine Hilfe nur, damit ich meine Süchte finanzieren konnte, aber diese Zeit ist vorbei. Ich möchte solch ein Leben nicht mehr führen. Meinen Körper wegen dir verkaufen. Männer aller Altersklassen haben mich angefasst, ich musste sie beglücken, weil du das Geld wolltest." sagte ich ehrlich und hielt wieder inne, während mein Blick noch immer auf ihn lag und so sah ich weiterhin interessiert zu diesen inzwischen abartigen Mann, denn sicher, ich liebte ihn mal, doch waren es dort komplett andere Zeiten und er hatte mich runter gezogen, er hatte mich fertig gemacht und diese Psychische Belastungen wollte ich nicht länger ausgesetzt sein und so erklang wieder seine Stimme in meinen Ohren und so erhob ich wieder meine Stimme. "Das geht dich nichts mehr an, du hast Geld bekommen, dafür, dass du mich gehen lässt, es wurde dir per Brief zugestellt. Reicht dir das noch immer nicht? Ich will nicht mehr für dich arbeiten oder dich bei mir haben." kam es weiter über meine Lippen und so pausierte ich für den Moment, als Enzo mich dann wenigstens los ließ, konnte ich ein wenig durchatmen, doch war mir seine bloße Anwesenheit noch immer nicht Geheuer und so ließ ich die Stille kurz walten, bevor ich abermals die Worte von ihm wahrnehmen konnte. "Wie gesagt, es geht dich nichts an, ich will einfach nur, dass du mich in Ruhe lässt und verschwindest. Geh zurück an jenen Ort, wo du her gekommen bist, denn mein Leben soll ohne ich fortgeführt werde." raunte ich ihm entgegen und hielt wieder inne, ehe weitere Frage das Gespräch fortsetzten. "Wie gesagt, es geht dich gar nichts an und wenn es hunderte von Kerle wären, dann kann dir das auch egal sein. Also nimm deine sieben Sachen und verschwinde von hier." kam es nun entschlossen und selbstsicher von mir, denn ich wollte ihn einfach nur los wissen, ganz gleich, was war und was stattfinden würde, ich wollte einfach nur, dass er geht, so viel stand fest und ich hoffte sehr, dass er es tun würde, aber mein Instinkt sagte mir, dass es nur Träume und Wünsche wären und er wohl niemals ohne mich hier weggehen würde. Aber ein Fünkchen Hoffnung hatte ich doch.

@Enzo Martinez


zuletzt bearbeitet 23.01.2018 20:32 | nach oben springen

#8

RE: Rezeption

in Pension 23.01.2018 21:04
von Enzo Martinez • 1.193 Beiträge

Sie ist bockig wie ein kleines Kind...geht es mir unvermittelt durch den Kopf und schlagartig versuche ich zu ergründen warum das so ist. Natürlich wäre ich auch selbst darauf gekommen...doch lassen mich ihre Worte wachsam aufhorchen und erneut scanne ich sie ab...wusste ich es doch...sie hat sich verändert. Ihre braunen SchokoladenAugen blicken erstaunlich klar und das kann nur eines bedeuten.
"brauchst du etwas ?"
Natürlich könnte diese Frage vieles bedeuten...in meinem Falle bedeutet es allerdings nur eines...zu schade das meinen Worten so keine anderen Bedeutungen beigemessen werden wie zum Beispiel.... Geld...Unterstützung....einen Job.... meine Hilfe.......leider ist dem nicht so und die Frage beläuft sich einzig und allein um eines ....Koks....Pillen....Hasch .... SEX ? und ich werde ein verdammter fucking Bastard sein ...wenn sie jetzt zögert.
"dann lasse wir eben das verkaufen weg mon bébé...und du gehörst nur mir allein...ist das ein deal ?"
Lenke ich ein und mein Oberschenkel ist ihrem so nahe das ich ihre Wärme selbst durch meinen Hosenstoff spüren kann...locker lege ich meinen Arm über die Lehne des Sessels...ihr Haar kitzelt mein Handgelenk und mit leichtem Erstaunen stelle ich fest..das ihr Haar scheinbar besser weiß als sie ...wohin es gehört. Statisch aufgeladen flieht es in meine Richtung und windet sich wie eine Liane um meinen Unterarm. Welch groteske Ironie...beinahe hätte ich gelacht.
"ach diiiiieser Brief..... ma douce petite chérie...ich habe ihn noch nicht einmal geöffnet !"
Glaubt sie denn allen Ernstes das ich sie für ein paar Scheine gehen lasse......ein paar Geldscheine die in einem Briefumschlag passen ??? So dumm kann sie nicht sein und der Verdacht liegt untrügerisch nahe...das ihr neuer Lebensberater^^ keinen Schimmer davon hat....in welche Gefahr er sie mit dieser Aktion gebracht hat.
"wenn ich dich hätte verkaufen wollen...hätte ich es getan....du bist unverkäuflich petite chérie Amy....und das hast du gewußt !"
Ihr Aufatmen gibt mir einen unvermittelten Stich in der Brust...ich weiß selbst nicht wieso.... und es gefällt mir nicht besonders gut. Seid wann genau hat sie mich eigentlich so dermaßen an den Eiern ??? Über meine eigene innere Reaktion erstaunt...kneife ich mich kurz an der Nasenwurzel und zupfe an meinem Augenbrauenpiercing.
"du willst mich nicht bei dir haben..aber ich will dich bei mir haben..... was machen wir nun mit dieser Pattsituation ? "
Ich versuche mich an einem Lächeln von genau jener Sorte...wo ich weiß das sie schmelzen wird wie ein Softeis in flirrender Sommerhitze. Irgendwo in ihr muss doch noch eine Spur von dieser Liebe sein...die sie mir vor noch wenigen Monaten so offen kund getan hatte. Sehe ich auch nur einen Hauch davon in ihren Schokoaugen flirren...werde ich um sie kämpfen. Woher diese Idee mir plötzlich in den Sinn kommt weiß ich nicht...in Petite Ville scheint ein Virus umzugehen..gegen den ich nicht immun bin^^.
"du siehst hübsch aus.....für wen hast du dich eigentlich so heraus geputzt .... mon petit soleil doux?

@Amelia Bonnet


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#9

RE: Rezeption

in Pension 23.01.2018 21:29
von Amelia Bonnet • 830 Beiträge

Seine Worte verstand ich nur zu gut, er wollte nichts Gutes für mich im Gegenteil. Er versuchte auf meine Süchte anzuspielen, die einst mein Leben im Griff hatten, doch war diese schwere Zeit vorbei und dank Mael gut überwunden und so erhob ich das Wort und trat ihm selbstsicher gegenüber. "Nein, ich brauche nichts, außer meine Ruhe vor dir und dir wirst du mir ja nicht freiwillig geben, nehme ich an." folgte es aus seinem Munde und sie ne weiteren Worte ließen mich erschauern und so sah ich ihn vorwurfsvoll an, während ich versuchte mich von ihm zu entfernen und er sichtlich nahe an mich zu rücken und das war nichts, was mir gut tat. Im Gegenteil, es erfüllte mich beinahe mit Hass und so schüttelte ich den Kopf, bevor ich abermals zu ihm sprach. "Spar dir deine leeren Versprechungen, denn ich möchte auch nicht mehr dir gehören. Zu oft hast du mich verletzt, zu oft meine Liebe nieder gemacht und für dich zum Nutzen gemacht. Zu oft, war ich einfach nur Mittel zum Zweck für dich und das ist etwas, was ich nie mehr sein möchte. Denn so klar, wie ihr jetzt bin,
war ich schon lange nicht mehr."
meinte ich ehrlich zu ihm und sah ihn kurz an, bevor ich Mienen Blick von ihm abwandte, denn ich hatte in den vergangenen Monaten gelernt mit meinen Gefühlen klar zu kommen und ihm standhaft zu bleiben, das wusste ich und so lauschte ich kurz darauf wieder seinen absurden Worten, wer weiß woher er sie holte. "Das nicht, aber ich habe gehofft, dass du mich einfach gehen lässt, schließlich hast du noch genug Frauen, die weiß Gott alles für dich tun würden. Aber ich gehöre nicht mehr dazu. Da muss ich dich wohl enttäuschen und eigentlich wünschte ich auch, ich hätte dich nie kennen gelernt." entgegnete ich nun sehr ernst und sah ihn wütend an, während er versuchte mir mit Worten zu schmeicheln. Die bei mir nur wie Schall und Rauch durch die Ohren fegten. "Wir machen rein gar nichts. Du Wirst verschwinden und mich mein Leben leben lassen und für wen oder was ich noch so hübsch gemacht habe, geht dich sicherlich genauso wenig etwas an, wie mein Leben dich noch zu interessieren hat. Denn sieh es ein. Du hast mir einmal MEIN Herz gebrochen, ein zweites Mal wirst du dies nicht tun.
Denn Dich zu lieben, war der größte Fehler meines Lebens und dir die Jahre meines Lebens zu schenken ein noch viel größerer!"
sagte ich erbost und funkelte ihn weiterhin voller Hass an, während ich mich seine Nähe entzog. "kannst du nicht einfach einsehen, wenn du verloren hast?" erkundigte ich mich dann noch, auch wenn ich selbst nicht wusste, warum ich es tat, denn ich wollte nichts mehr von ihm wissen und doch habe ich ihn mal geliebt, wurde enttäuscht und zerstört, der Hass in mir wuchs stetig und nun sitzt er hier und versucht ich erneut für sich zu gewinnen, mit welchem Ziel?

@Enzo Martinez


zuletzt bearbeitet 24.01.2018 09:51 | nach oben springen

#10

RE: Rezeption

in Pension 24.01.2018 19:10
von Enzo Martinez • 1.193 Beiträge

"wenn du mit mir kommst...kannst du so viel Ruhe haben wie du nur willst !"
Allerdings nicht vor mir...die Flausen werde ich dir schon wieder austreiben...füge ich im Stillen an und quittiere ihre schroffe Ablehnung mit einem spöttischen Grinsen. Woher nimmt sie nur die plötzliche ablehnende Haltung....ihr neuer Makker muss ja mächtig Einfluss auf sie haben. Ich bin noch nicht ganz schlau daraus geworden...aber ich werde es heraus bekommen...schon sehr bald...schließlich....auch wenn sie mir noch so wenig sagt...kann ich in ihr dennoch lesen wie in einem Buch....das müsste sie doch noch sehr gut wissen .
"ach ?...war es denn Liebe ??? ....so heiß kann sie nicht gewesen sein....wenn sie so schnell abgekühlt ist !...entweder hast du damals gelogen..oder du lügst jetzt...in diesem Moment ma douce petite chérie Amy !"
Langsam beginne ich mit ihrem schwarzen Haar zu spielen und wickle es um meinen Zeigefinger..es ist leicht gelockt und es steht ihr ausgesprochen gut...sie sieht jung und gesund aus ..und ich muss zugeben das mir ihr Anblick gefällt...sehr gut sogar. Ich bin so fasziniert das es mich nicht einmal stört das sie clean ist. Nein ehrlich ! Ich finde es sogar gut !
"autsch !...das war eben nicht nett ma chérie !"
Langsam macht sie mich sauer...aber ich werde es mir noch nicht anmerken lassen. Langsam atme ich ein und aus und mein Finger erstarrt kurz...während sich die Haarsträhne wie eine lockige Spirale windet und ich staune über das intensive Schwarz . Ob sie farblich nachgeholfen hat ?? Sie wiederholt sich und ich halte die Luft an...was sie da sagt will ich nicht hören..es klingt auch nicht gut und hört sich so seltsam konsequent an...wie ich es nicht an ihr kenne. Trotz allem glimmt eine kleinen Anerkennung für sie in meinem Inneren auf.....und ich kann rein gar nichts dagegen tun. Das einzige was mir fucking Bastard stattdessen in den sinn kommt ist..sie zu beleidigen und mit meiner freien Hand....drehe ich neben meinem Kopf an einem imaginären Schräubchen und meine ganz simpel provokant und bedrohlich ruhig.
"hat deine Platte einen Sprung ma chérie ?...du wiederholst dich und es ermüdet mich...kürzen wir die Sache doch einfach ab!..pack deine Koffer und wir reisen noch heute ab...oder wenn du nicht packen willst...bitte..ich nehme dich auch ohne Klamotten mit...nackt gefällst du mir eh besser als angezogen "
Ich habe sie genau beobachtet....entweder blufft sie...und das sie das hätte ich nicht gedacht ...oder sie hat mich wirklich nie geliebt...alles nur leere Worte! Ob es mich wundert ?? Ganz sicher nicht...ich hatte nicht damit gerechnet das sie die Wahrheit sagen würde...nun bewahrheitet es sich wieder einmal. Die Weiber sagen immer nur das was man hören will! Sie hat auf mein Lächeln nicht reagiert..auch wenn sie eine fast aggressive Haltung einnimmt und genau das lässt mich noch abwarten. Ich rücke vorsichtig meinen Arsch in eine andere Position...weil mein Schwanz gerade einen höllischen Stepptanz in seiner engen Behausung aufführt....der Bastard sollte gefälligst warten bis er an der Reihe ist. Ach verdammt...dabei hatte ich wohl ganz vergessen das ich ihm bereits vor 30min einen feuchtfröhlichen Freigang versprochen habe^^.
"was haben wir denn hier ???"
Unvermittelt stoße ich an einen kleinen harten Gegenstand und halte wenige Sekunden später ihr Handy in meinen Händen...mit einem triumphierenden Lächeln wische ich über das Display und suche mir ihre neue Handynummer heraus...sicher ist sicher !
"ich verliere nie....ma chérie Amy!"


@Amelia Bonnet


zuletzt bearbeitet 24.01.2018 19:27 | nach oben springen

#11

RE: Rezeption

in Pension 24.01.2018 19:54
von Amelia Bonnet • 830 Beiträge

"Als wenn ich dann Ruhe hätte; auch das sind doch einfach wider nur leere Versprechungen von dir. Du meinst doch nie etwas wirklich ernst." folgte es aus meinem Munde, während ich ihn weiterhin ansah. Denn er sah gut aus, er sah immer gut aus, doch hatte er mir in der Vergangenheit zu viel angetan, als dass ich ihm das jemals wieder verzeihen könnte.
"Ich habe dich aus ganzem Herzen geliebt und das weißt du auch. Nur deswegen habe ich mir jahrelang diese Qualen und das Leid angetan. Doch bin ich inzwischen bei klarem Verstand und weiß genau, dass es von dir nur Show war." meinte ich mit ernster Stimme; denn ich musste mir von ihm nicht vorwerfen lassen, dass meine Liebe nicht echt war, denn das war sie und doch hat er es einfach ausgenutzt und mich so sehr leiden lassen, wie man es nicht tut, wenn man jemanden voller Hingabe liebt. So viel stand fest und so sah ich ihn weiterhin an, während mein Gehör ihm gehörte. Ich spürte wie er derweil mit meinen Haaren spielte und haute ihm mit meiner Hand auf die Finger, denn ich wollte es einfach nicht. Nicht noch einmal wollte ich das ertragen und erleben, was er all die Jahre mir angetan hatte. "Lass das und ob du das nett findest oder nicht, ist mir auch gleichgültig. Ich fand auch nicht nett, dass ich für dich mit anderen Kerlen ob jung oder alt schlafen musste. Hat es dich interessiert? NEIN!" kam es nun etwas lauter über meine samtweichen Lippen, während ich meinen Blick langsam von ihm abwandte. Wieder erklang seine Stimme und ich spürte, wie die Wut in mir sich immer weiter ausbreitete und so stand ich einfach auf und sah auf ihn hinab. "Anders verstehst du es ja nicht. Ich muss mich ja wiederholen, damit du raffst, dass es ein uns nicht mehr geben wird und ich werde weder meine Koffer packen, noch werde ich mit dir mitkommen und solltest du es immer noch nicht verstehen, so wiederhole ich es auch gerne noch einmal für dich. Also nimm deine sieben Sachen und verschwindet. Und wenn dir jemals etwas an mir gelegen hat, akzeptierst du meine Entscheidung. " folgte es noch einmal mit Nachdruck aus meinem Munde; während ich ihn böse anfunkelte und mich von ihm abwandte und ihm den Rücken zukehrte. Doch während ich dies tat, nahm er mir mein Handy und ich merkte, wie ich saurer wurde, doch versuchte ich es gekonnt zu überspielen. "Nimm es doch,
Wenn es dir hilft. Es beweist mir nur, dass du noch genau der selbe arrogante Typ bist, der alle kontrollieren will und das ist eine Eigenschaft, die meine Liebe zu dir über die Jahre ebenso verschwinden ließ, wie deines Sucht, nach Reichtum und Besitz. Doch schreibe dir eines hinter die Ohren.ich bin keine Marionette und schon gar nicht mehr deine. Also lass mich gehen."
sprach ich und ging in Richtung Ausgang. Denn das musste ich mir nicht mehr geben. Dafür war mein Leben einfach zu kostbar und auch wenn ich wusste, dass er es nie verstehen würde, so hoffte ich darauf, dass er mich jemals ein wenig geliebt hatte.

@Enzo Martinez


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#12

RE: Rezeption

in Pension 25.01.2018 10:58
von Enzo Martinez • 1.193 Beiträge

"vielleicht hast du Recht ma petite chérie Amy!"
Zugegeben....ich bin ein Spieler...ein Zocker...ein Arsch und mit Sicherheit hat sie auch irgendwie Recht mit ihren Worten...doch irgend etwas in mir sträubt sich dagegen..es einfach so hinzunehmen...dabei waren mir die Weiber immer egal gewesen. Bei ihr ist das anders! Ich weiß nicht seid wann genau es anders ist....im Grunde genommen kann es auch schon gleich von Anfang an mit ihr etwas besonderes gewesen sein und ich habe die Anzeichen nicht richtig interpretiert?! FUCK ! Ich bin echt am Arsch...egal wie ich es drehe und wende..ihre Worte verletzen mich auf eine Art...die ich so nicht an mir kenne. Wäre ich kein Kerl würde ich flennen. Und seid wann lasse ich mich von einem Mädel auf die Finger hauen????
"AMY...jetzt gehst du aber zu weit !"
Von plötzlicher Wut entflammt springe auch ich auf und funkle sie wütend an..was sie mir vorwirft mag alles richtig sein....und dennoch war es trotz allem ihre Entscheidung ..oder nicht ? Irgendwie muss ich meiner Wut Luft machen und so schmettere ich ihr Handy gegen die gegenüberliegende Wand. Schnaubend stelle ich mich hinter sie und ihr schwarzes Haar kitzelt mich an der Nase. Wie gern würde ich mein Gesicht in diesem weichen Haar vergraben...sie küssen. Das Verlangen wird fast übermächtig und augenblicklich bin ich besänftigt...was macht sie nur mit mir ?
"chérie schau...wir könnten alles anders machen...ich verspreche dir.... ich ändere alles.... du musst nicht mehr anschaffen !"
Ich will dich ! Diese Worte kreisen in meinem Schädel und ich wage sie nicht auszusprechen...weil es untypisch für mich ist. Leicht wie eine Feder schweben meine Finger über ihren Arm..berühren sie kaum und erzeugen dennoch dieses sinnliche Kribbeln...welches ich nur an ihr kenne. Immer wenn ich ihren Körper berühre...entsteht dieses surreale Summen in mir...das ich mir nicht erklären kann. Und ich hätte schwören können das sie es auch gespürt haben muss. So derartig benebelt kann sie doch nicht gewesen sein. Zum ersten mal ärgere ich mich das sie auf Droge war. Vielleicht war die Zeit mit uns für sie nichts von Bedeutung. Für mich war sie es...leider erkenne ich es erst jetzt. Scheiße !
"können wir nicht irgendeinen Kompromiss finden ??...was sagst du dazu ?"
Hauche ich ganz dicht an ihrem Hals und meine Zungenspitze blitzt hervor und gleitet eine winzige köstliche Sekunde über ihre Haut...sie schmeckt so fantastisch das es mir fast die Sinne raubt. Leise keuche ich auf und würde sie so gern ganz fest an mich ziehen. Mein FuckingBastard schreit um Aufmerksamkeit und so dicht wie ich hinter ihr stehe...muss sie meine verdammt harte Beule an ihrem Hintern spüren.


@Amelia Bonnet


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#13

RE: Rezeption

in Pension 25.01.2018 12:02
von Amelia Bonnet • 830 Beiträge

"Du stimmst mir zu? Irgendwie kann ich das nicht wirklich glauben. Es ist so unglaubwürdig." füge ich mit an und halte für den Moment inne, während mein Blick noch auf ihn lag und ich nicht wusste warum, doch irgendwie sah er einfach mal gut aus und doch werde ich nicht wieder weich, zu tief sitzt der Schmerz, den er mir einst zugefügt und so lausche i h weiter dem Klang seiner Stimme. "Ich geh zu weit?! Ich denke du bist bislang viel zu weit gegangen und hast mich wie eine Puppe behandelt, doch diese Zeit Ist vorbei. Lass mich gehen!" sagte ich ehrlich und verstummte, während mein Blick nochmals kurz auf ihm ruhte."Ja, wir machen alles anders,
weil wir ab sofort getrennte Wege gehen werden. Denn selbst wenn ich dir glauben würde, was ich zu gerne würde, weiß ich, dass es wieder nur leere Versprechungen sind. Versprechungen, die du niemals halten wirst."
kam es aus meinem Munde, während die Stille sich um uns breit machte und er mir sehr nah auf die Pelle rückt. Ein Schauer überkommt meinen Körper als er mir so nahe, wie schon lange nicht mehr kam. Ich wollte es nicht mehr spüren und so erklang seine Stimme und so schluckte ich, als die Worte meinen Ohren mit Klang füllten. "Nein, können wir nicht. Ich bin nicht bereit einen Kompromiss mit dir einzugehen. Die Zeiten sind vorbei, wo ich so dumm war, dir zu folgen." meinte ich aufrichtig zu ihm und entfernte mich ein Stück von ihm, denn seinen gewissen Bereich, der mir gerade zu nah war, wollte ich nicht verspüren und so wandte ich mich nur noch einmal zu ihm. "gib auf, du wirst mich nicht überreden können." entgegnete ich ihm nochmal und schwieg, während mein Blick nicht mehr auf ihm lag und ich weitere Schritte fort ging.

@Enzo Martinez


zuletzt bearbeitet 25.01.2018 19:43 | nach oben springen

#14

RE: Rezeption

in Pension 26.01.2018 18:59
von Enzo Martinez • 1.193 Beiträge

Soeben noch schwebt meine Zunge über ihrer Haut...saugt ihren unverkennbar frischen Geschmack auf...ihre einzigartige Note die mich fast berauscht und bereits im nächsten Moment ist alles zerstört. Ihre Worte sorgen für einen kalten Schauer der meine Wirbelsäule hinab rieselt und meine fucking Eier auf Stecknadelkopfgröße schrumpfen lässt. Ich lasse von ihr ab und muss wohl ein ziemlich dümmliches Grinsen zur Schau stellen...gut das sie mich dabei nicht anschaut....sonst wäre sie noch auf andere Ideen gekommen ^^.
"okay petite chérie....soll es das also jetzt wirklich gewesen sein ?...wie du willst !"
Was gibt es nun auch schon noch groß zu sagen. Sie hat ihren Standpunkt klar gemacht. Ich den meinen. Wir kommen auf keinen gemeinsamen Nenner. Sie gibt mir keinerlei Chancen mehr . Dabei ist es mir so ernst wie noch nie . Für sie würde ich so gut wie ALLES ändern.
"ich wünsche dir Glück und alles Gute "
Murmele ich und balle meine Hände zu Fäusten während mein Blick durch den Raum wandert und an dem zerstörten Handy hängen bleibt. Das ist wohl alles was ich kann....zerstören ! Habe ich sie auch so zerstört wie dieses Handy ? Bin ich wirklich so ein fucking Bastard ? Vermutlich ist das so und darum ist wohl auch diese Option die einzig richtige die sie für sich entscheiden kann....ganz schnell...ganz weit weg von mir !!!
"ich liebe dich .....mon chéri!"
Kommt es noch leise und furchtbar gequält über meine Lippen und dann bin ich es dieses Mal der die Flucht ergreift...und zwar hinauf in mein verfluchtes kleines Pensionszimmer. Diese Nacht werde ich noch hier verbringen...morgen früh fahre ich zurück nach Chartres. Ich schaue mich auch nicht mehr um...ihr Bild wird sowieso für immer und ewig in mein Hirn eingebrannt bleiben. Mein kleines doux Schneewittchen !

gt. Zimmer von Enzo Martinez


zuletzt bearbeitet 26.01.2018 19:08 | nach oben springen

#15

RE: Rezeption

in Pension 26.01.2018 20:02
von Amelia Bonnet • 830 Beiträge

"Ja, das soll es jetzt gewesen sein, ob es dir passt oder nicht." reagiere ich nur knapp auf seine Worte hin, während ich spüre, wie in mir so ein gewisses Verlangen nach ihm noch immer zu brodeln scheint. Doch warum dem so ist, das kann ich nicht sagen, im Gegenteil, eigentlich will ich mit ihm nichts mehr zu tun haben. Zu sehr habe ich gelitten in den vergangenen Jahren, keine Hilfe von ihm bekommen, um wieder auf klaren Verstand zu kommen und jetzt, wo ich es endlich aus dem tiefen Schwarz geschafft habe, kommt er wieder an?! Warum? Vermutlich einfach ein schlechter Verlierer, aber denn würde er sich so schnell nicht geschlagen geben, im Gegenteil, er würde alles daran setzen, mich zurück zu kriegen, also von daher. Sollte er doch wahre Worte verkündet haben? Sollte er es wirklich Ernst meinen?! NIEMALS. sagt eine innere Stimme zu mir, doch sein Gemurmel, welches schon beinahe schmerzvoll und traurig rüber kommt, verwundert mich. Kurz überlege ich, denke nach, was er gesagt und getan hat, versuche die Situation zu verarbeiten und möchte eigentlich schon längst die Pension verlassen, als ich doch inne halte und kurz wie angewurzelt da steh.°Gott, ich kann das jetzt nicht so stehen lassen° spreche ich in Gedanken zu mir und schluckte schwer, ehe ich tief durchatme und noch einmal umdrehe. "Warte!" ruf ich ihm hinter her, während er die Treppen hinauf geht und hinter der Wand verschwinden, womöglich hat er es nicht mehr gehört. Nochmals die Augen zuschlagend und tief Luft holend, sehe ich, wie der Mann von der Rezeption wieder kommt und spreche ich abermals an, nachdem er mir einen Termin für ein Gespräch gegeben hat. "Sagen Sie, in welchem Zimmer haust Herr Martinez?" frage ich freundlich lächelnd nach und erfahre, welche Nummer die seine ist. Nochmals tief durchatmend, entschließe ich mich ihm zu folgen, auch wenn es Gefahren mit sich bringt, wenn ich nicht weiß, ob er mich wieder aus dem Zimmer lässt, doch eines muss ich wissen und kann es nicht so stehen lassen, so viel steht fest. Also folge ich dem attraktiven Mann, bis ich letztlich an seinem Zimmer ankomme.

<<< Zimmer von Enzo Martinez

@Enzo Martinez


zuletzt bearbeitet 26.01.2018 20:03 | nach oben springen


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