Bienvenue en France! Im Norden Frankreichs haben wir leider einige Vermisste zu beklagen, denn unser Dorf wartet ganz dringend auf dich!
#1

Gründungsgeschichte

in Gründungsgeschichte 10.09.2018 09:35
von Chris Dupont • 6.717 Beiträge

Bienvenue à
Petite Ville

Nous sommes en 2018 avant Jésus-Christ.
Toute la Gaule est occupée par les Romains.

Toute?
Non!
Un village peuplé d'irréductibles Gaulois résiste encore et toujours à l'envahisseur.


Ganz so sieht unsere Geschichte nicht aus, doch für ein Dorf am Rande der ehemaligen Römersiedlung Augusta Viromanduorum reicht auch unsere Geschichte weit zurück. (Saint Quentin=Augusta Viromanduorum)
Letzte Ausgrabungen, 1998 von einer Hobbyarcheologin, schreiben die Geschichte das einige Gallier im Gebiet unseres Dorfes einen Waldwiederstand gegen die Römer führten, anerkannt ist es leider nicht.

Offiziell hingegen existiert Petite et Ville, wie der Landstrich auch genannt wird, seit 1425 n.Chr. und wurde von zwei jungen Adelsmännern geründet, die ihr Glück suchten. Wohl auch fanden, wenn man den Geschichten der Alten glauben darf.

Gründungserzählungen
Comte Jaques Petit entstammte dem Fürstenhaus Petite, das zu jener Zeit einen Platz bei Hofe inne hatte. Als vierter Sohn jedoch hatte Jaques keine Erbansprüche an Land oder Vermögen inne, so, erzählt man sich, borgte er sich ein Startkapital um ein eigenes Leben aufzubauen.
Im Nordwesten von Paris fand er den Flecken Erde, den er zu seinem neuen Heim machen wollte. Am Nord-Ost Ufer des dortigen, damals noch kleinen, Sees waren die Wiesen wie für die Viehzucht gemacht und im späteren wurden die Ländereien bei Hofe berühmt, für seine Pferde und Viehzucht.

Am Süd-Ost Ufer hingegen kam ein junger Mann aus den südlicheren Gebieten des Landes an. Maurice Ville, war der Sohn eines Weinbauers, der seine Heimat verlassen musste und nie wieder über diese sprach, so heißt es zumindest.

Im guten trafen beide Männer den Entschluss das Land um den See aufzuteilen und so das Gebiet Peti et Ville zu gründen, was sich im späteren Volksmund zu Petite Ville formte.
Einige Jahrzehnte vergingen bevor der Friede zwischen den beiden Adelsfamilien brach. Wie dies geschah weiß heute niemand mehr, doch die Alten meinen man würde die Abneigung der Familien zueinander spüren. Doch ist dies wirklich der Fall?

Im Jahr 1434 n.Chr. traten beide Gutsherrn ein Teil ihrer Ländereien an die heilige Kirche ab, welche am Westufer ein Zisterzienserinnen Kloster errichtete. Leider hatte diese Einrichtung nur wenige Jahre Bestand und hier reichen Mythen und Legenden vielleicht ganz nach an die Wahrheit heran. Oder auch nicht? In jedem Fall erwarb ein Erbe des Ville das Land 1780 n.Chr. von der Kirche zurück, nachdem, so wird noch immer gemunkelt, der Teufel dort jungen Frauen aufgelauert habe.
Durch die Jahrhunderte hinweg hielten sich Gerüchte von Dämonen die sich über Frauen her machten, junge Männer verführten und qualvoll misshandelten. Mythen?


Geschehnisse der letzten Jahre
Noch heute leben beide Nachfahren der Gründungsfamilien in Petite Ville gut von den Erträgen ihrer Ländereien, auch wenn sich in den letzten Jahren einiges getan hat.

Corvin Petite-Maes, der jüngste und letzte Nachkomme von Jaques Petit führt noch immer eine gut laufende Viehzucht, sowie einen Reiterhof, doch hat er auch einen Teil seines Landes zu einem Freizeitpark umgestalten lassen, der sowohl für Spaß, als auch für Einblicke in den Bauernhofalltag sorgt.

Auch das Weingut Ville wird noch von einem letzten Nachkommen Maurice Ville geführt, wenn auch der Name bereits seit einigen Generationen ausgestorben ist.
Gérard Dupont baute zu seinen Lebzeiten das Herrenhaus zu einem Feriendomiziel aus, doch das Hauptaugenmerk der Ville Nachkommen ist und bleibt der Weinanbau. Ohne einen offiziellen Erben vermachte er sein Weingut einem Nachkommen seiner Tante väterlicherseits und so wurde Chris Dupont der neue Freiherr Ville, ein Titel der nur noch im Volksmund gebraucht wird.

Das Kloster jedoch erbte Chris nicht, dieses überschrieb G´rad bereits einige Jahre vor seinem Tod einer Frau aus dem Dorf. Natürlich machte dies nach seinem Tod die Runde und mehrte Gerüchte einer unehelichen Tochter oder Geliebten, doch da keinerlei Verbindung erkennbar war, legte sich dies schnell.
Im Dorf munkelt man noch heute über diesen Ort, auch wenn seit mehr als 100 Jahren keine neuen Gerüchte von Teufelsanbetung mehr auf kamen. Was geschieht hinter den Toren zum Kloster? Immerhin kommen und gehen Gäste in regelmäßigen Abständen und auch die wenigen Besucher aus nahen Städten hüllen sich in Schweigen und von außen sind nur Gewächshäuser und Rosen zu sehen.


Im Dorf hat sich vieles getan. Neue Einwohner kommen in die ländliche Gegend, beleben die Straßen neu und mischen sich unter alt eingesessene.
Immer in Frieden?
Das wird die Zukunft zeigen, doch eines ist ganz sicher:

In Petite Ville gibt es mehr zu entdecken, als es das bloße Auge erkennen kann!


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